Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Fotos Canyonwolf - Touren 2015

Fotos Canyonwolf - Touren 2015 3 Jahre 7 Monate ago #265

Aktualität meiner Beiträge

Meine Forum-Beiträge gestalte ich in aller Regel zeitnah. Ich führe aber immer meinen Beitrag (egal ofb Fotos oder Videos) durch Abänderungen der bisherigen Ausführungen fort. Dadurch wird jedoch nicht deutlich, wann ich jeweils neue Infos hinzugefügt habe.
Diese Manko versuche ich dadurch zu beheben, dass im jeweiligen Beitrag zu Beginn der aktuelle Bearbeitungsstand mit Datumsangabe aufgelistet wird. So kann der geneigte Betrachter sehen, ob und was sich gegenüber einem früheren Aufruf meiner Beiträge geändert hat.Vielleicht erübrigt sich ja irgendwann einmal dieser Notbehelf durch eine entsprechende Anpassung der Handhabung im Forum.
Dessen ungeachtet wünsche ich mir , dass meine Beiträge - weiterhin - euer Interesse finden werden.

  • StreicherWolfgang
  • Offline
Letzte Änderung: 3 Jahre 7 Monate her von StreicherWolfgang.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Fotos Canyonwolf - Touren 2015 4 Jahre 1 Monat her #208

Canyoning-Touren 2015 (Stand 11.11.2015): 68
Oman: 3
Sardinien: 5
Tessin: 3
Mallorca: 4
Friaul: 7
Tirol: 9
Oberbayern:12
Westschweiz: 9
Ain: 4
Alpes de Haute Provence: 3
Vorarlberg: 2
Var: 2
Südwetsttürkei: 5

Canyoning im Oman

Nachdem ich den canyoningmäßigen Winterschlaf beendet hatte, sollten die ersten Touren des neuen Jahres im sonnigen und warmen Süden erfolgen. So flogen meine Tochter Judith und ich in den bay. Faschingsferien - meine Tochter ist Lehrerin - in den Oman. Neben einigen - meist fußläufigen - Wadis galt unser Interesse auch anderen Sehenswürdigkeiten wie den Wüstenlandschaften, Oasen und dem "Grand Canyon Omans". Tauchen, Trekking und Off-Road-Touren wären weitere Optionen.
Hier stelle ichBilder der 3 Canyoning-Touren ein. Eine weitere attraktive Tour in das Wadi Fins (= Wadi Ta'ab) musste unterbleiben, da mich "Montezumas Rache" flach legte. So werde ich in den bay. Osterferien 2016 den omanischen Wadis noch einmal einen zweiwöchigen Besuch abstatten.
Die Fotos beinhalten Touren im Wadi Shab, Wadi Bani Khalib und im Snake Canyon (= Wadi Bimah = Wadi Bani Awf).

1. Wadi Shab

2. Wadi Bani Khalid (inf.)

3. Wadi Bimah (Snake Canyon, Wadi Bani Awf)


Canyoning auf Sardinien

Auch an Ostern machte es Sinn, noch einmal wärmere Gefilde aufzusuchen. Dabei galt unser Interesse nicht nur den klassischen Trockencanyons, sondern auch den Canyons mit Wasserdurchsatz. Mit dem Rio Trolei nahmen wir einen bislang kaum begangenen Canyon in unser Programm auf.

Riu Pitrisconi

Riu Caddaris

Orbisi

Rio Trolei

Codula Fuili


Canyoning Ticino

An dem durch Christi Himmelfahrt verlängerten Wochenende war die Zeit reif für einen ersten Besuch im Tessin. Mit meinem Sohn und einem gemeinsamen Freund wollten wir am 14. Mai 2015 - bei idealem Wetter und optimalem Wasserstand - in der Nala bei Osogna zugange sein. Ein Anruf bei der zuständigen E-Werk-Betreibergesellschaft "OFIBLE" (Office idroelettriche Bienno - hydroelectric power station) ergab die Auskunft, dass alle Canyons mit Wasserableitung für eine Canyoning-Begehung gesperrt seien mit Ausnahme der Malvaglia. So wanderten wir gehorsam durch den oberen Orino. Am nächsten Tag goss es in Strömen und so blieben an den beiden folgenden Tagen nur die "zweitklassigen" Canyons Carcale und Tenero-Contra.

Malvaglia/Orino sup.

Carcale

Tenero-Contra


Canyoning Mallorca


Wir wollten 'mal sehen, was in Mallorca Ende Mai canyoningmäßig noch so geht. Ab Ende März fangen nämlich die Bäche an, zu Rinnsalen zu werden, um schließlich zum Beginn des Sommers hin auszutrocknen.

Der Torrent del Rajoli im Süden der Insel nordwestlich von Andratx ist ein relativ kurzer und unschwieriger Canyon, der bis in den beginnenden Sommer hinein Wasserdurchsatz hat. Man seilt oder klettert hinunter bis zu einer Meeresbucht, an der man bei ruhigem Meer auch baden kann, wenn man der Rückstieg aus dem Salzwasser abgesichert hat.
Der Aufstieg erfolgt mit leichter Kletterei, wobei man sich den Aufstieg auch noch leichter machen kann, wenn man beim Abstieg an einigen Stellen Seile hängen lässt.
In dieser Form ist der Canyon auch für Anfänger geeignet.

Ratjoli

Auch beim Biniaraix / Ofre fanden wir noch ein Rinnsal vor, so dass die Gumpen voll und frisch waren. In dem Kessel unter dem Schlussabseiler sind wir gerade noch einem Steinschlag entkommen.

Biniaraix/Ofre

Der "Klassiker" Mortitx hatte 50m vor dem Einstieg noch - wenn auch spärlich - fließendes Wasser, ab bis zum ersten Gumpen reichte es dann doch nicht. Der Wasserspiegel in den Gumpen war schon etwas abgesackt, aber Rutschen und Springen war noch möglich. Ein eine kommerziell geführte Gruppe war noch zugange.
Der Ausstieg über den Klettersteig war für den alten Mann ziemlich anstrengend, aber immerhin konnten wir insgesamt die prognostizierten Gehzeiten einigermaßen einhalten.
Die Paella in Alcudia in der abendlichen Sonne hat umso mehr geschmeckt.

Mortitx

Nachdem der Na Mora im ersten Abschnitt nach Aussage eines Guides Stinkegumpen haben sollte, stiegen wir direkt in den 2. Abschnitt ein.Zugang von und Rückweg nach Port Soller.
Ästhetisch schöner Abstieg. Gumpen nicht stinkig. Allerdings dann beim Einstieg in's Meer reichlich Quallen. Handschuhe wären nützlich gewesen.
Rund 300 m Schwimmstrecke, dann auf mit Steinmännchen markiertem Pfad hinauf zum Anmarschweg.

Na Mora


Canyoning Friuli


Wir - Gitti , Arthur, Elke, Michael, Werner und ich - waren beim Canyoningtreffen der ital. Gruppe Canyoning East in Arta (Friuli).
Werner und ich haben das 3-Tagestreffen auf 6 Tage aufgebohrt.
Hier der erste kleine Canyon, den wir vor dem offiziellen Treffen begingen:

Agaviva

Nachdem die Begehung des Agaviva nur relativ wenig Zeit in Anspruch nahm, hängten wir gleich die Begehung des benachbarten Rio Carlo Gasparini /Rio Pielungo an.

Rio Carlo Gasparini/Rio Pielungo

Bei dem Treffen in Arta gingen wir dann zuerst den Vinadia, Zustieg über Picchions

Pichions-Vinadia

Am zweiten Tag den Rio Frondizzon

Frondizzon

Am 3. Tag den Ambruseit inf.

Ambruseit inf.

Nach dem Treffen in Arta gönnten wir uns mit dem Rio Ronc noch einen kurzen Canyon mit Spass-Faktor

Rio Ronc


Und weil weiterhin die Sonne schien, hängten wir noch die Begehung des Rio Patoc an

Rio Patoc


Canyoning Tirol-Oberbayern

Da nun auch in heimischen Gefilden die Temperaturen bei Luft und Wasser gestiegen waren, nahmen wir -Stefan. Werner, Wolfgang - uns zwei "Klassiker" im österreichisch-deutschen Grenzbereich vor, nämlich den Pitzbach (richtiger Name vielleicht Rotwandersbach ?) und den anschließenden Hühnersbach

23. Pitzbach (26.06. Tirol, Achenkirch)

24. Hühnerbach (26.06. Tirol, Achenkirch/ Oberbayern)

Canyoning Oberbayern

Weil es so schön heiß ist, auch 'mal eine Tour unter der Woche

25. Tatzelwurm / Auerbach (30.06. Oberbayern, Oberaudorf)

Weil der Tatzelwurm nun doch etwas kurz war, haben wir noch die Gießenbachklamm angehängt.
Dabei konnten wir feststellen, dass die massiven Stahlseile, die ein örtlicher Canyoningveranstalter in die Schlucht gesetzt hatte, wieder beseitigt sind. Offenbar haben die Behörden Druck gemacht.

26. Gießenbachklamm I+II (30.06. Oberbayern, Kiefersfelden)

Aufgrund der Hitze, die derzeit über dem Land liegt, sollte es eine Schlucht mit reichlich Wasserdurchsatz sein. Der Finzbach ist aber auch landschaftlich nicht ohne Reiz. Aufgrund zweier kniffliger Passagen steht er in dem Ruf, nicht ganz einfach zu sein. Die erste Passage ist eine Querung zum Standplatz auf rutschigem Geläuf, die zweite ein größerer Kreiselgumpen. Letzterer ist nur dann problematisch, wenn das Fixseil zum Ausstieg von einem Hochwasser oder von Badegästen aus dem Gumpen gespült/gezogen wurde.

27. Finzbach-Klamm (04.07. Werdenfelser Land)

Am Freitag, den 10.07. waren wir wieder ziemlich im Zentrum des bayerischen Canyoning unterwegs. Über die untere Kessellaine (Zustieg ziemlich zugewachsen) und die Gachentodklamm (viel Holz) gingen wir am Schluss noch durch die Asamklamm.
Anschließend praktizierten wir noch aktive Griechenlandhilfe in der Taverne Athen in Eschenlohe (Biergarten direkt an der Loisach).

28. Untere Kessellaine

29. Gachentodklamm

30. Asamklamm

Am Sonntag, den 12.07. waren wir im Isarwinkel zugange. Der Staffelgraben bedeutete für mich eine Erstbegehung - ich hatte ihn mir für's Alter aufgehoben. Kein Knüller, aber aquatique randonnée mit Funpotential.
Da wir schon kurz nach high noon wieder draußen waren, klemmten wir noch der Fischbach zur Isar (unterer Abschnitt) hinten dran.

31. Staffelgraben

32. Fischbach zur Isar

DCV-Treffen in Unken (20 Jahre DCV) : 16.-19.07.

Touren vor allem in den Chiemgauer Alpen beiderseits der Landesgrenze D/A waren angesagt.

Vorderer Steinbach

Innersbachklamm

Fischbach im Heutal

Scharnbach

Rothmannbach

und hier noch ein paar Fotos vom Alltag im DCV-Camp

Alltag im DCV-Camp Unken

Am folgenden Dienstag, den 21.07. wollten wir uns ein paar kurze, aber bislang nicht sehr bekannte Schluchten bei Pertisau am Achensee anschauen. Weil damit der Tag nicht ausgefüllt war, hängten wir - wieder einmal - den Schronbach zum Ausklang an.

Falzthurnbach

Weissenbach/Gottschewerklamm

Schronbach

Das anhaltend schöne Wetter veranlasste uns am Freitag, den 31. Juli wieder einmal den Sababach bei Reutte zu gehen. Zustieg diesmal über die Forststraße zur Otto-Mayr-Hütte. Glitschig wie fast immer, aber trotzdem attraktiv. Diesmal in der Rinne unter der Drahtseilquerung abgeseilt (oberhalb des hohen Wasserfalls).

41. Sababach (Tirol, Reutte)

Canyoning Westschweiz

Anfang August traf ich mich mit Werner, Dietmar, Anke und Martin im Saanetal, um einige Canyons der Westschweiz zu begehen. Die meisten sind relativ kurz und so kann man auch mehrere Schluchten an einem Tag "erledigen". Andrerseits kann man auf die stets präsente Gewitterneigung gut reagieren. Wir waren in den Kantonen Bern, Vaud, Fribourg und Valais zugange.
Leider zog ich mir - außerhalb der Schlucht ! - einen Muskelfaseranriss zu, so dass ich gezwungen war, zu pausieren, statt wie geplant die weiteren 6-8 Canyons im Rhonetal "abgreifen" zu können. Die muss ich mir dann eben auch "für's Alter aufheben".

42. Tenasses

43. Leyvra

44. Sanetsch

45. Ramaclé

46. Pissot

47. Tâna/Grandvillard

48. Tine de Montbovon

49. Tine de Mayen

50. Tine de la Greffe


Canyoning Ain

Anderthalb Wochen später war ich dann mit der "Ain-Bande" unterwegs, natürlich im Ain. Bei bestem Wetter machten wir einige wasserarme Canyons und als Highlight den Groin.

Chaley

Trou de la Marmite

Groin

Fouge


Canyoning Alpes de Haute Provence und Var

Vom Ain ging es weiter nach Südfrankreich. Nach einer Woche Familienurlaub am Meer erwarteten zwei meiner Enkel mit ihren Eltern darauf, mit dem Opa einige Canyoningtouren in der Haute Provence und in Var zu machen. All Beteiligten waren mit der Tourenauswahl sehr zufrieden.

55 Rayaup

56 Ballène

57 Jabron aval

58 Artuby du Plan d'anelle

59 Haut Jabron


Canyoning im Loisachtal

Da das Canyoningjahr langsam dem Ende zugeht, will man die verbleibenden wettermäßig passablen Tage noch nützen. So trafen wir uns im Loisachtal, um dem Häselgehrbach sowie der unteren Schellaine einen Besuch abzustatten.

60 Häselgehrbach

61 Schellaine, untere


Canyoning Bregenzerwald

Zum voraussichtlichen Ausklang meiner Canyoningsaison in den Alpen statteten mein Sohn und ich dem Bregenzerwald noch einen Besuch ab. Die Sonne hielt sich ziemlich zurück und das Wasser war schon richtig kalt. Da war man schon froh, dass der Wasserdurchsatz mäßig war. Zum Spätenbach nahmen wir wieder die Zustiegsvariante über den aussichtsreichen Wassermannweg.

62 Rudach

63 Spätenbach


Canyoning Südwesttürkei

Zum Abschluss der Canyoningsaison 2015 suchten wir die wärmende Herbstsonne der Südwesttürkei. Von Antalya fuhren wir - immer an der Küste entlang - nach Kalkan, wo wir ein Haus (mit Meerblick) bezogen, das wir schon bei zwei früheren Aufenthalten gemietet hatten. Neben Canyoning standen, wie bei solchen Aufenthalten üblich, auch Sightseeing und landestypische Verköstigung auf dem Programm. Für die letzten beiden Canyons wechselten wir das Quartier nach Sütlegen, einem Gebirgsdorf in rund 1300m Höhe. Auch hier fanden wir eine Unterkunft, aber nur, weil wir die Vermieter von einem früheren Aufenthalt kannten (eigentlich wollten sie ihre Unterkunft nicht mehr vermieten).

Butterfly Canyon

Den Butterfly Canyon (Kelebekler Vadisi) bei Ölüdeniz haben wir 2011 schon begangen, aber der Abstieg in's Tal und dann hinaus zum Strand ist eine Wiederholung immer wert. Der steile Aufstieg hat uns Alten dann doch Einiges abverlangt, aber bei einem guten Abendessen war das schnell wieder vergessen.

Kaputas

Auch den Kaputas hatten wir schon einmal begangen. Seine Erkundung hatte uns in früheren Jahren viel Zeit gekostet und schon deshalb war eine Wiederholung der Tour angesagt. Sie ist lang und trotz des Umstandes, dass die Schlucht zu dieser Jahreszeit trocken ist, abwechslungsreich. Am Ende der Schlucht steht man auf einen schönen Sandstrand und so ließen wir es uns nicht nehmen, im immer noch angenehm warmen Meer ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Monstercanyon sup.

An den beiden folgenden Tagen statteten wir der Saklikent-Schlucht einen Besuch ab (von unten nach oben, soweit es ging) und erkundeten den "Monstercanyon". Wir fanden einen Zwischenausstieg (zugleich Einstieg nur zum unteren Abschnitt) und so standen wir am nächsten Tag im Bachbett am Beginn der Schlucht. Dieser Canyon hat uns dann wirklich begeistert. Ordentlicher Wasserdurchsatz, praktisch keine Laufstrecken , Rutsch- und Sprung-Möglichkeiten.

Kibris sup.

Kibris inf.

Am Abschluss stand dann eine Neuauflage der Begehung des Kibris. Das Wasser war hier sehr kalt und so waren wir froh, dass wir uns wegen der Nord-Süd-Ausrichtung der Schlucht wenigsten die meiste Zeit an den Strahlen der Sonne erfreuen konnten. Hier im Bergland abseits der Touristenströme genossen auch wir die Gastfreundschaft der Bewohner.

Wir waren uns einig, dass auch für uns Alte dies nicht der letzte Canyoningaufenthalt in der Türkei gewesen sein sollte. Es warten noch einige Herausforderungen. Also wollen wir es nochmal anpacken.
  • StreicherWolfgang
  • Offline
Letzte Änderung: 3 Jahre 4 Monate her von StreicherWolfgang.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Ladezeit der Seite: 1.497 Sekunden
Powered by Kunena Forum